Wenn der Sommer (endlich) da ist, dann genießen die meisten Menschen die Sonnentage in vollen Zügen. Doch manchmal hat es ungeahnte Folgen, und obwohl du dich mit einer neuen Sonnenschutzmilch eingecremt hast, ist bereits nach kurzer Zeit ein „Sonnenbrand“ da. Du fragst dich, woher das kommen kann? Nun das erfährst du hier in diesem Artikel!
Es gibt Wirkstoffe, die in der Lage sind mit der UV-Strahlung zu reagieren. Das führt sowohl zu akuten Beschwerden wie Rötung, Schmerzen oder Blasenbildung (quasi ähnlich wie bei einem Sonnenbrand) oder auch zu langfristigen Schäden wie Hautalterung und Hyperpigmentierung. Leider ist vielen Patienten gar nicht bewusst, das die Reaktion der Haut kein normaler Sonnenbrand, sondern eine Wechselwirkung mit einem Medikament ist. Damit du für dich (und auch für deine Familie) einschätzen kannst, ob bei dir (oder auch deiner Familie) so eine Wechselwirkung vorliegt, haben wir unten eine Tabelle erstellt, in der einige der gängigsten Medikamente aufgeführt sind, die mit der UV-Strahlung reagieren.
Natürlich ist dies keine komplette Liste, denn das würde den Rahmen sprengen, aber es handelt sich hier um Medikamente, die sehr häufig verordnet werden. Wenn du also bei dir oder jemand anderem eine sogenannte „photoallergische“ oder „phototoxische“ Reaktion feststellst, dann sollte die Person:
- Sofort aus der Sonne gehen.
- Rücksprache mit dem Hausarzt halten, um zu klären, ob das Medikament weiter eingenommen werden soll, oder ob es durch ein anderes ersetzt wird.
Übrigens, normale Fensterglas, getönte Autoscheiben oder auch dünne, helle Kleidung können die UV-Strahlung nicht aufhalten.
Wirkstoffgruppe | Arzneistoff |
Blutdrucksenker (ACE-Hemmer) | Enalapril, Ramipril, Fosinopril |
Antibiotika (Fluochinolone) | Ciprofloxacin, Levofloxacin |
Antibiotika (Tetracycline) | Doxycyclin, Minocyclin |
Antidepressiva | Doxepin, Fluoxetin |
Antidiabetika | Glibenclamid |
CSE-Hemmer | Simvastatin, Pravastatin |
NSAR (Schmerzmittel) | Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen |
Pflanzliche Antidepressiva | Johanniskraut |
Quelle: PTAheute 10/2025
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