Komplementäre Heilmethoden

Bachblüten

Komplementäre Heilmethoden sind alternative Heilmethoden, die häufig unterstützend zu „normalen Arzneimitteln“ (der sogenannten Allopathie) angewendet werden.

„Homöopathie“ oder „Schüßler Salze“ kennst Du vielleicht, oder u.U. hast Du sie schon einmal selber bei Dir oder einem Mitglied Deiner Familie angewendet. Aber wie sieht es aus mit „Spagyrik“ oder „Bachblüten“?  Vermutlich, haben viele unserer Kunden noch nicht so viel davon gehört, oder wissen wie diese Therapien wirken.

Das möchten wir von der Apotheke Große ändern. Wir werden dir regelmäßig eine komplementäre Heilmethode vorstellen, und wer weiß, vielleicht ist ja auch etwas dabei, was Dich anspricht, und was Du gerne mal ausprobieren möchtest!

Vielleicht hast du schon mal von den „Notfall-“ oder auch „Rescue-Tropfen“ gehört. Sie sollen dir in Ausnahmesituationen helfen (wie vor einer Prüfung oder nach einem Unfall) Körper und Geist schnell wieder zu stabilisieren. Doch was steckt dahinter, und wie werden sie hergestellt? Hier erfährst du es!

Denn heute stelle ich dir die „Bach-Blüten-Therapie“ vor. Sie wurde in den 1930er Jahren von dem Briten Edward Bach entwickelt. Er war de Meinung, das „ Krankheit im Wesentlichen das Ergebnis des Konflikts zwischen der Seele und dem Verstand…“ ist, und er formulierte sieben krankmachende Gemütszustände (siehe unten), die es zu therapieren galt.

Auf seinen Wanderungen durch Wales, fand er im laufe der Jahre insgesamt 38 Baumblüten und Blütenpflanzen die er verwendete. Zur Herstellung der Tropfen entwickelter er zwei verschiedene Methoden, die „Sonnenmethode“ und die „Kochmethode“. Bei der ersten werden die Blüten am Morgen eines sonnigen Tages gepflückt und auf die Oberfläche einer Schüssel mit Quellwasser gelegt. Wenn die Blüten anfangen zu welken, dann werden sie abgeschöpft und das Quellwasser wird, nach traditioneller Art, mit Brandy konserviert. Bei der zweiten Methode (sie wird für die Blüten angewendet die in der dunklen Jahreszeit blühen) werden die Blüten eine halbe Stunde im Quellwasser gekocht, und dann ebenfalls mit Brandy haltbar gemacht.

Für die akute Gabe wird eine direkte Einnahme der Bach-Blüten aus der Stockbottle empfohlen. Bei Erwachsenen z.B. 2-4 Tropfen alle 15 Minuten. Wenn sich der Zustand bessert, dann werden die Abständen vergrößert, ähnlich wie in der Homöopathie. Bei einer längerfristigen Einnahme werden 4 Tropfen in ein Glas stilles Wasser gegeben und Schluckweise getrunken.

Wenn du wissen möchtest welche 38 Blüten es genau gibt, und wogegen sie angewendet werden, dann komm‘ bei uns vorbei, wir informieren dich gerne noch weiter zu diesem Thema!

Die krankmachenden Gemütszustände nach Dr. Edward Bach:

  • Ängstlichkeit
  • Unsicherheit
  • Unaufmerksamkeit gegenüber der Umgebung
  • Einsamkeit
  • leichte Beeinflussbarkeit
  • Mutlosigkeit und Verzweiflung
  • übermäßiges Engagement für anderere

Quelle: PTAheute 21/2023

Martina Borowski
Eure Martina

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