Medikamente im Straßenverkehr

Innenaufnahme eines fahrenden Autos bei Abenddämmerung. In der Mittelkonsole liegen eine Medikamentenpackung und Tabletten, während der Fahrer das Lenkrad hält. Die unscharfe Straße im Hintergrund mit entgegenkommenden Fahrzeugen verdeutlicht die Gefahr eingeschränkter Reaktionsfähigkeit durch Medikamente im Straßenverkehr.

Vielleicht hast du dir auch schon einmal die Frage gestellt, wenn du bestimmte Medikamente eingenommen hast, ob es dann noch so klug ist selber Auto zu fahren. Die Frage kann ganz klar mit einem „NEIN“ beantwortet werden. Bei vielen Medikamenten ist das überhaupt kein Problem, aber es gibt auch nicht gerade wenige Ausnahmen.

Es gibt jede Menge Medikamente, die das Reaktionsvermögen herabsetzen, und dadurch die Gefahr erhöhen, das es im Straßenverkehr zu einem Unfall kommen kann. Das gilt natürlich in erster Linie für Schlafmittel, die zwar bereits am Abend vorher eingenommen wurden, aber dennoch am nächsten Tag Konzentrationsschwäche und eine verlangsamte Reaktionszeit nach sich ziehen. Das Gleiche gilt auch für starke Schmerzmittel und Medikamente gegen Depressionen. Und einige Mittel gegen Allergien, die sogenannten Antihistaminika, können als Nebenwirkung Müdigkeit hervorrufen. Auch hier ist besondere Vorsicht im Straßenverkehr geboten.

Doch es gibt noch viel mehr Medikamente bei denen du vielleicht gar nicht erwartest, dass sie deine Reaktionszeit herabsetzen können, dazu zählen beispielsweise Arzneimittel gegen Erkältung, Bluthochdruck oder auch Diabetes.

Wenn du jetzt solch ein Medikament eingenommen hast und womöglich noch Alkohol trinkst, dann kann es richtig gefährlich werden. Der Alkohol kann dazu führen, das die Schläfrigkeit und die Konzentrationsschwäche noch verstärkt werden. Dadurch sinken deine Chancen im Straßenverkehr schnell und richtig zu reagieren erheblich. Und das gilt nicht nur fürs Auto fahren, sondern auch wenn du mit dem Fahrrad oder dem E-Skooter unterwegs bist!

Wenn du mehr zum Thema Medikament und Straßenverkehr wissen möchtest, dann komme gerne bei uns vorbei und hole dir unsere kostenlose Kundenzeitschrift „ausliebe“. In der aktuellen Ausgabe ist ein Artikel zu diesem Thema.

Martina Borowski
Eure Martina

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