Komplementäre Heilmethoden

Schüßler Salze

Komplementäre Heilmethoden sind alternative Heilmethoden, die häufig ergänzend zur „Schulmedizin“ (der so genannten Allopathie) eingesetzt werden.

„Homöopathie“ oder „Schüßler Salze“ kennst Du vielleicht, oder u.U. hast Du sie schon einmal selbst bei Dir oder einem Mitglied Deiner Familie angewendet. Aber wie sieht es aus mit „Spagyrik“ oder „Bachblüten“?  Vermutlich, haben viele unserer Kunden noch nicht so viel davon gehört, oder wissen, wie diese Therapien wirken. Das möchten wir von der Apotheke Große ändern. Wir werden dir hier so alle 3-4 Monate eine komplementäre Heilmethode vorstellen, und wer weiß, vielleicht ist ja auch etwas dabei, was Dich anspricht, und was Du gerne mal ausprobieren möchtest!

Heute mit den „Schüßler Salzen“

Wilhelm Heinrich Schüßler ist der Begründer der Therapie mit „Schüßler Salzen“. Er fand heraus, dass in jeder Zelle des menschlichen Körpers immer die gleichen 12 Mineralsalze enthalten sind. Seine Vermutung war, dass die Ursache jeder Krankheit in einem Ungleichgewicht der Mineralsalze in den Zellen begründet ist. Um eine Heilung zu ermöglichen, ist es notwendig dieses Ungleichgewicht zu beseitigen. Dabei gilt nicht das Motto „viel hilft viel“, sondern die Zellen sollen (ähnlich wie in der Homöopathie) im Sinne einer Reiz-Regulations-Therapie die fehlenden Salze aus der Nahrung aufnehmen.

Bei den „Schüßler Salzen“, gibt es ebenfalls wie in der Homöopathie die Potenzierung. Denn obwohl Wilhelm Heinrich Schüßler eine neue Therapie Möglichkeit entwickeln wollte, war er der Meinung, dass durch die Potenzierung der Mineralsalze diese besser von den Zellen aufgenommen werden können. Die Bezeichnung „biochemische Therapie“ erklärte Schüßler so: „Mein Heilverfahren ist aber kein homöopathisches, denn es gründet sich nicht auf das Ähnlichkeitsprinzip, sondern auf die physiologisch-chemischen Vorgänge, welche im Organismus sich vollziehen.“

Für die Selbstmedikation mit Schüßler-Salzen gelten im Prinzip die gleichen Regeln wie für jede andere komplementäre Therapierichtung. Ergänzend zur Schulmedizin können sie eingesetzt werden, um akute Erkrankungen zu behandeln. Klingen akute Beschwerden aber nicht innerhalb weniger Tage ab, ist der Gang zum Arzt unumgänglich.

Genauso bei schweren Erkrankungen, die zum Beispiel mit hohem Fieber einhergehen. Im Akutfall kann stündlich eine Tablette gelutscht werden, bei einer Einnahme bis zu vier Wochen am Stück werden drei Tabletten täglich angewendet. Außerdem sind halbfeste Zubereitungen der Schüßler-Salze im Handel, die zwei- bis dreimal täglich äußerlich aufgetragen werden können.

Wenn Du noch mehr über das Thema „Schüßler Salze“ wissen möchtest, dann komm‘ doch bei uns vorbei, wir geben Dir gerne noch weiter Informationen zu diesem Thema.

Martina Borowski
Eure Martina

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