Heuschnupfen

Heuschnupfen vorbeugen

Allergien nehmen in der heutigen Zeit immer mehr zu. Da das Thema Allergie ungeheuer vielfältig und umfangreich ist, haben wir uns in unseren Aktionswochen für den Heuschnupfen, die allergische Rhinokonjunktivitis, entschieden. In der Zeit vom 15. bis 28.2 geht es unter anderem um Prävention, klassische und alternative Möglichkeiten der Behandlung.

Allergie und Haut

Allergie und Haut

Allergische Anzeichen können den gesamten Körper betreffen. Wusstst Du, das 80% aller Allergien sich auf der Haut bemerkbar machen?

Somit kann eine saisonale Pollenallergie zu stark juckenden Nesselauschlag führen, da genau diese Pollen die Hautbarriere schädigen und direkt als Hautreizstoff agieren.

Nun gilt es die Schutzschicht der Haut zu stärken, die Hautbarriere zu beruhigen und zu schützen.

Am besten sind dafür Zubereitungen mit wenigen allergieauslösenden Inhaltsstoffen, wie Duftstoffe und Alkohol, geeignet, die intensiv Feuchtigkeit spenden und die extrem empfindliche Haut reparieren.

Zusätzlich eignet sich besonders ein Thermalwasserspray, welches stark beruhigend wirkt und aufgrund des hohen Gehaltes an Selen und Oligo-Elementen sich schützend auf die Haut legt und Reizungen mildert.

Empfehlungen

Und zu Risiken und Nebenwirkungen fragt wie immer Euren Arzt oder Apotheker!

Pollenbelastung verringern

Pollenbelastung reduzieren

Tipps, wie ihr durch gezieltes Verhalten die Pollenbelastung reduzieren könnt:

Die Tageskleidung am besten am Abend außerhalb des Schlafzimmers ablegen und die Haare vor dem Zubettgehen waschen, damit die Symptome nachts nicht so stark auftreten. Wäsche sollte grundsätzlich nach Möglichkeit nicht im Freien getrocknet werden.

Pollen erhalten auch weniger Chancen, wenn nur nach kräftigem Regen oder zu pollenarmen Tageszeiten gelüftet wird (→ in der Stadt zwischen 6.00 und 8.00; auf dem Land zwischen 20.00 und 24.00). Auch Pollenschutzvlies für die Fenster, elektrische Raumluftfilter und auch Staubsauger mit speziellem Schwebstofffilter können sie Pollenbelastung reduzieren. Räume sollen regelmäßig abgestaubt und nass gewischt werden.

Auch beim Autofahren können Betroffene sich intensiver schützen, indem die Fenster geschlossen und die Lüftungsleistung reduziert wird. Und wenn wir es auch alle ein wenig leid sind: Eine FFP2-Maske schützt an heftigen Tagen vor Pollen auf den Schleimhäuten.

Und Brillenträger? Bitte die Brille regelmäßig säubern, ggf. Seitenschutz tragen und während der Zeit auf Kontaktlinsen verzichten.

Schüßler Salze

Allergie und Schüßler Salze

„Gesundheit ist das quantitative Gleichgewicht der einzelnen Mineralsalze. Krankheit entsteht erst durch das Ungleichgewicht dieser Mineralsalze.“
Dr. Wilhelm Schüßler

Ein ausgeglichener Mineralstoffhaushalt gilt als Grundlage unserer Gesundheit. Auch bei einer Allergie kann mit Schüßler Salzen unterstützend gearbeitet werden:

  • Wässriger Schnupfen – Schüßler Salze Nr. 8
  • Weißes, festes Sekrekt – Schüßler Salze Nr. 4
  • Bei Etagenwechsel – Schüßler Salze Nr. 3, 6, 7
  • Allergisches Asthma – Schüßler Salze Nr. 5, 6, 7

Bei Hautallergien kommen Nr. 2 und 9 (zur Einnahme) und äußerlich Nr. 3 und 9 zu Anwendung.

Schüßler Salze bekommst Du in unseren Filialen oder im Online-Shop

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Etagenwechsel

Der gefürchtete Etagenwechsel

Bei den meisten Patienten mit Heuschnupfen treten die Beschwerden zunächst in der „oberen Etage“ auf. Das bedeutet das die Augen (jucken, brennen, tränen) und die Nase (niesen, jucken, laufen) betroffen sind. Zu einem späteren Zeitpunkt können die Beschwerden in die „untere Etage“ wechseln.

Das bedeutet, dass die allergischen Reaktionen im Bereich der Lunge auftreten, z.B. in Form von Atembeschwerden oder Asthma. Wenn es zu einer Verlagerung der Symptome in die untere Ebene kommt, dann kann es zu Einschränkungen in der Lebensqualität des Patienten führen.

Aus diesem Grund gilt es, durch eine gute Behandlung des Heuschnupfens, den Etagenwechsel möglichst zu vermeiden.

Homöopathie und Heuschnupfen

Homöopathie und Heuschnupfen

Wenn man unter Heuschnupfen leidet, dann gibt es gute Möglichkeiten die Symptome homöopathisch zu behandeln.

Für Patienten, die genau wissen wann „ihre“  Heuschnupfen Zeit beginnt, gibt es Komplexmittel. Diese können schon vorbeugend eingesetzt werden und sorgen dafür, dass die Symptome weniger ausgeprägt sind.

Es ist ebenso möglich bei einem akuten Heuschnupfen zusätzlich zur Schulmedizin auch homöopathische Mittel einzusetzen. Diese Einzelmittel können Beschwerden wie Fließschnupfen, gereizten Augen oder Niesattacken eingesetzt werden.

Empfehlungen

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Mit Mikronährstoffen gut durch die Allergie

Mit Mikronährstoffen gut durch die Allergie

Mikronährstoffen sind Bausteine des Körpers, und lebensnotwendig für unsere gesunden Körperfunktionen. Auch Allergien lassen sich durch sie lindern oder sogar vorbeugen.

Magnesium, Quercetin und Omega-3-Fettsäuren stabilisieren die Membran der Mastzellen und können dadurch die Histamin-Ausschüttung verringern. Entzündungsreaktionen werden abgeschwächt und allergische Symptome gelindert.

Vitamin D hat eine regulierende Funktion auf das Immunsystem und ist daher auch wichtig für die Prävention von Allergien.

Ideal ist es, wenn mit der Einnahme von Mikronährstoffen schon einige Zeit vor Beginn der Allergiesaison begonnen wird. Etwas 4 Wochen vorher ist die beste Zeit, um mit der Prävention zu beginnen.

Empfehlungen

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Heuschnupfen und Glukokortikoide

Heuschnupfen und Glukokortikoide

Eine gute Alternative und mittlerweile Mittel der Wahl bei Heuschnupfen sind nasal anzuwendende Glukokortikoide, wie z.B. ein Nasenspray mit dem Wirkstoff Mometasonfurorat.

Die Histaminausschüttung wird gehemmt, Entzündungsprozesse werden verringert und somit steht dem Patienten eine sehr effektive Therapie freiverkäuflich zur Verfügung.

Da das Mittel direkt lokal angewendet wird, sind Nebenwirkungen, vor allem systemischer Art sehr selten. Des Weiteren macht es weder müde noch abhängig.

Empfehlung

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Cetirzizin und Levocetirizin

Jetzt wird es speziell

Cetirizin und Levocetirizin – Und wo ist da der Unterschied?

Cetirizin ist ein H1-Antihistaminikum, das bei Heuschnupfen und Nesselsucht eingesetzt wird. Seit 2019 ist die enantiomerreine Variante Levocetirizin aus der Verschreibungspflicht entlassen. Viele kennen sicher z.B. das Medikament Xusal von ihrer ärztlichen Verordnung.

Tief in die Chemie geblickt, ist Cetirizin das Racemat (= Mischung) aus links- und rechtsdrehenden Stereoisomeren. Diese Chiralität macht eine Weiterentwicklung zum Wirkstoff Levocetitizin, dem (R)-Enantiomer von Cetirizin, möglich. Da nur dieses Enantiomer wirksam ist, ist hier die halbe Dosierung (5mg/Tag) ausreichend.

Und was bedeutet das nun konkret? Höhere Wirksamkeit und Verträglichkeit bei weniger Wirkstoffeinsatz und somit auch eine Entlastung der Entgiftungsoragane im Körper.

Für Produktempfehlungen fragt gerne in unseren Filialen nach.

Heuschnupfen vorbeugen

Heuschnupfen – ergänzende Behandlung

Der Frühling hält Einzug… und mit ihm die Heuschnupfen-Zeit. Neben der apothekenpflichtigen Therapie eröffnen sich noch zahlreiche Möglichkeiten der Optimierung. Für die Nase gibt es reichlich Auswahl:

  • Nasenspülungen spülen die Pollen von der Nasenschleimhaut und schützen diese.
  • Salz- und meerwasserhaltige Nasensprays eignen sich zur Pflege
  • Nasensprays mit Dexpanthenol bewahren die laufende Nase vor dem Wundsein.
  • Nasensprays mit Ectoin sind ein weiterer Pollenschutz für die gereizte Nasenschleimhaut.

Auch die Augen wollen gepflegt werden: Hyaluronsäure- und ectoinhaltige Augentropfen stabilisieren den Tränenfilm, schützen und befeuchten, während kühlende Augenkompressen die geschwollenen Augen beruhigen. Hyaluronsäure findet ihren Einsatz ebenso in Lutschtabletten, um auch in der Allergiezeit Halskratzen und -jucken zu lindern.

Von innen heraus stabilisieren Zink- und auch Calciumpräparate die Mastzellen und reduzieren so die Freisetzung der allergieauslösenden Botenstoffe.

Empfehlungen

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Heuschnupfen vorbeugen

Heuschnupfenwochen

Allergien nehmen in der heutigen Zeit immer mehr zu. Es gibt Kontaktallergien (z.B. auf Nickel) Lebensmittelallergien (z.B. auf Nüsse, Obstsorten) Allergien auf Medikamente (z.B.Penicillin)  Insektenstiche (z.B. Wespen) oder natürlich auch den „klassischen“ Heuschnupfen. Da das Thema Allergie ungeheuer vielfältig und umfangreich ist, haben wir uns in unseren Aktionswochen für den Heuschnupfen, die allergische Rhinokonjunktivitis, entschieden.…